Berufswahl: Kein Job für die Ewigkeit

  berufswahl flexibler arbeitsmarkt 1txn-p. Der erste Arbeitsplatz bleibt selten auch der letzte. Viele Arbeitnehmer orientieren sich nach einiger Zeit neu, denn der Arbeitsmarkt ist flexibler geworden.
Foto: contrastwerkstatt/Fotolia

Viele Schulabgänger tun sich mit der Berufswahl schwer

txn-p. Viele Schulabgänger tun sich mit der Berufswahl schwer: Welcher Job gefällt mir so gut, dass ich ihn auch in zehn Jahren noch gerne oder womöglich bis zur Rente ausüben möchte?

Doch dass der erste Arbeitgeber auch der einzige im Berufsleben bleiben wird, ist heute die Ausnahme. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Kurzbericht 3-2014) hat gezeigt, dass der Arbeitsmarkt seit der Jahrtausendwende flexibler geworden ist. So steigt etwa die Anzahl befristeter Arbeitsverträge, Arbeitnehmer wechseln dementsprechend häufiger den Arbeitsplatz. 1998 waren zum Beispiel 13,5 Prozent der Arbeitnehmer zwischen 20 und 29 Jahren befristet angestellt - zehn Jahre später schon 22 Prozent.

 Das macht eine Bereitschaft zum beruflichen Wechsel notwendig, die sich auch in den Ergebnissen der Randstad Award Studie 2015 zeigt: Trotz sicherer Arbeitsstelle ziehen 15 Prozent der insgesamt 9.000 Befragten einen Jobwechsel in den nächsten 12 Monaten in Betracht.

 

Berufliche Veränderungen sind also weder dramatisch noch besonders ungewöhnlich. Und viele Arbeitgeber schätzen Bewerber mit vielfältiger Berufserfahrung.

 

 

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